Sie befinden sich derzeit auf folgender Seite:
Make open data Camp
Fazit des ersten makeopendata.ch Camp der Schweiz
Das erste makeopendata.ch Camp ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Die verschiedenen Vorschläge und entwickelten Prototypen der fast 40 Teilnehmer können Sie auf der Homepage makeopendata.ch einsehen.
Die unterschiedlichsten zur Verfügung stehenden Datensätze wurden bearbeitet und aufbereitet, um allen Interessierten einen einfachen Zugang zu den darin enthaltenen Informationen zu ermöglichen. Wie gross die Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten der Rohdaten ist, zeigen die Ideen der Tüftler und Denker. So wurde von einem Team die Frage „Where Did My Taxes Go?“ (bitte zum Öffnen die aktuellste Version Ihres Browsers verwenden) gestellt. Die Idee dahinter ist, dass jeder Stadtzürcher sich bequem ausrechnen lassen kann, wie viel seines persönlichen Steuergeldes in welches Budget fliesst und wie lange dieses Geld ausreicht, um die Stadt Zürich zu finanzieren. Aus dem Camp in der französischen Schweiz kam die Idee namens „Openpolitics“. Dem Wähler soll das Abstimmungsverhalten seiner gewählten Politiker transparent gemacht werden.
Nebst diesen politischen Themen kamen auch Vorschläge für Freizeitaktivitäten auf.
eZürich unterstützt das Open Government Data Camp 2011

Am 30. September findet in der Schweiz zum ersten Mal ein zweitägiges Camp zum Thema „Open Government Data“ statt. In Lausanne und zeitgleich in Zürich an der „Zürcher Hochschule der Künste“ treffen sich verschiedenste Personen, darunter Ideengeber, Designer und Entwickler, um ihre Ideen und Umsetzungsvorschläge zum Thema Open Government Data einzubringen, zu diskutieren und zu entwickeln.
Unter Open Government Data versteht man die kostenlose Bereitstellung und unbeschränkte Zugänglichkeit von vorhandenen Daten der öffentlichen Verwaltung. Das mediale und gesellschaftliche Interesse daran nimmt in letzter Zeit stark zu. In einem kürzlich erschienenen Manifest (www.opendata.ch/manifest) der Veranstalter des Camps – Mitglieder der Swiss Open Systems User Group und der Schweizer Informatiker Gesellschaft – werden die diversen positiven Auswirkungen einer nutzerfreundlichen Bereitstellung der vielfältigen Daten aus öffentlichen Verwaltungen aufgezeigt. Die nutzbaren Informationen reichen von Statistiken, Karten, Plänen und Umwelt- und Wetterdaten bis hin zu Materialien von Parlamenten und richterlichen Entscheidungen. Die gewünschte Partizipation der Bevölkerung an der Gestaltung des öffentlichen Lebens setzt eine gute Informationsbasis voraus, welche durch Open Government Data gewährleistet wird. Zudem werden Innovationen angekurbelt, da Firmen und auch Privatpersonen mit den Daten als neu zugänglicher „Rohstoff“ neuartige, innovative Dienstleistungen anbieten können. Aus Kostenperspektive ergeben sich Vorteile, da sich der Aufwand der Bearbeitung und Veredelung der Daten auf mehrere Beteiligte verteilt.
Open Government Data gehört zu den strategischen Zielen des eZürich-Projekts. Aus den oben genannten Gründen will man das grosse Nutzenpotential der öffentlichen Datenquellen der Stadt Zürich ausschöpfen. Deshalb unterstützt eZürich gemeinsam mit anderen den Event „make.opendata.ch“. Am Anlass wird den Teilnehmern auch bereits ein Open Government Prototyp vorgestellt, der im Rahmen von eZürich von der Stadtverwaltung gemeinsam mit der Universität Zürich entwickelt wurde.
Auf die innovativen Vorschläge und Resultate der Campteilnehmer darf man gespannt sein. Davon hören – und wohl auch davon profitieren - wird man in naher Zukunft bestimmt noch viel.

